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10/2013 | Pressemitteilung

NEUE OZ: BUNDESBILDUNGSMINISTERIN BESUCHT OSNABRÜCKER FIRMA

Osnabrück. Die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat am Dienstag die Osnabrücker Firma Heifo besucht und dabei gleichzeitig den Wahlkampf des Oberbürgermeister-Kandidaten Wolfgang Griesert (CDU) unterstützt. Wanka und Griesert diskutierten über den demografischen Wandel und die Perspektiven des Mittelstandes.

Mit knapp 200 Angestellten steht der auf Klima-, Lüftungs- und Kältetechnik spezialisierte Familienbetrieb exemplarisch für den gewerblichen Mittelstand. Dessen Rolle für die Wirtschaft betonte Wanka : „Die gewachsene Mittelstandsstruktur ist ein großes Plus im Wettbewerb.“

Ein Plus mit Problemen allerdings, wie die Heifo-Geschäftsführer Björn Reckhorn und Martin Rüterbories deutlich machten: Bereits heute gebe es Probleme, offene Stellen zu besetzen oder Auszubildende zu gewinnen. Die Lücke zwischen Schule und Wirtschaft sei groß, Bewerber kämen oft mit Wissenslücken in die Ausbildung. Wanka erkannte dies an, sah darin aber auch Vorteile für schwächere Schüler: „Die veränderte Situation führt dazu, dass man sich auch um Schüler bemühen muss, die vor zehn Jahren nie eine Chance bekommen hätten.“ Der Förderung leistungsschwacher Schüler müsse insgesamt eine höhere Priorität eingeräumt werden. Zugleich müssten Unternehmen neue Strategien entwickeln, um angehende Arbeitskräfte für sich zu interessieren: Anhand entsprechender Erfahrungen werteten Rüterbories und Reckhorn Kooperationen mit Schulen als eine zielführende Maßnahme, CDU-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert unterstrich die Bedeutung von Info-Veranstaltungen wie der Job-Messe. Eine weitere Strategie zur Eindämmung des Fachkräftemangels laut Griesert : Migration. Wanka ergänzte, dass sich durch das Berufsgleichstellungsgesetz die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zwar verbessert habe, allerdings nicht uneingeschränkt: In Berufen, deren Zulassung nicht Sache des Bundes, sondern der Länder sei, herrschten unterschiedliche Situationen. In Niedersachsen sei die Anerkennung weiterhin ein Problem, aus dem Wettbewerbsnachteile resultieren könnten.

Quelle: http://www.noz.de/

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