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05/2015 | Kühltransporter

Das 500. Kühlschrank-Auto aus Osnabrück

Osnabrück. Beispielhafte Kooperation zweier Osnabrücker Firmen: Der Kälte-Experte Heifo und das Autohaus Rahenbrock bauen und verkaufen Kühlautos. Und das sehr erfolgreich.

Der 500. Kühltransporter auf Ford-Basis verließ in diesen Tagen die Heifo-Montagehalle im Fledder. Die Kooperation ist so einfach wie erfolgreich: Das Autohaus Rahenbrock von der Iburger Straße liefert die Fahrzeuge, in der Regel der Marke Ford, und der Kälte-Spezialist Heifo von der Hannoverschen Straße verwandelt sie binnen sechs bis acht Wochen Bauzeit in rollende Kühlschränke.

„Uns kennt jeder Metzger in der Region“, sagt Björn Reckhorn, Geschäftsführender Gesellschafter der Heifo Rüterbories GmbH. Denn seit 160 Jahren gehört es zum Kerngeschäft des Unternehmens, Fleischereien mit Geräten und Maschinen auszustatten. Eine weitere Spezialität des Hauses ist die Kältetechnik auf Rädern.

Von der Stange und nach Maß

Beim Stichwort Räder kommt das Autohaus Rahenbrock ins Spiel: Dessen früherer Chef Helmut Barbrock und der Heifo-Manager Ingo Werner pflegten eine enge Freundschaft, die Ende der Neunzigerjahre in eine erfolgreiche Geschäftspartnerschaft mündete. „Das gegenseitige Vertrauen war ganz wichtig“, sagt Heifo-Vertriebsleiter Christian Meyer, „wir brauchten ja einen Partner, der mit uns ins Risiko geht.“ 1997 war das. Rahenbrock und Heifo vereinbarten, gut zwei Dutzend Prototypen für Kühlwagen auf der Basis des Ford Transit zu bauen. Ob sie Käufer finden würden?

Ja. Das Geschäftsmodell funktionierte, sehr gut sogar. Aus zunächst sieben Arbeitsplätzen sind 35 geworden. Für beide Partner ist die Kooperation ein wichtiger Umsatzbringer: Von den etwa 400 Nutzfahrzeugen, die Rahenbrock jährlich verkauft, entfällt ein Viertel auf die Kühl-Kooperation mit Heifo, und Heifo bezieht die Hälfte der Fahrzeuge, die in rollende Kühlschränke umgebaut werden, vom Autohaus an der Iburger Straße.

Kunden sind meist Handwerksbetriebe aus der Fleisch- oder Ernährungswirtschaft, die beim Transport ihrer Waren eine lückenlose Kühlkette nachweisen müssen. Die Kunden können Standard-Kühlautos von der Stange kaufen, sich aber auch ihr Fahrzeug auf Maß schneidern lassen. Die Preise beginnen bei 22.500 Euro.

Fischtransporter auf den Färöer-Inseln

In der werkseigenen Prüfbox werden die Fahrzeuge auf ihre Temperaturfestigkeit getestet. Die Klimaanlagen müssen im Innenraum konstant acht Grad halten – egal, ob draußen bei 40 Grad die Luft brennt oder bei minus 20 Grad zu Eis erstarrt.

Mit den höheren Anforderungen des Gesetzgebers an die Kühllogistik ist auch der Markt für diese Fahrzeuge gewachsen. Und ein Ende ist nicht abzusehen: Der Online-Handel auch für Lebensmittel expandiert, immer mehr Getränkehändler verlangen nach mobilen Kühlkapazitäten, die Pharmabranche muss zu jeder Zeit „temperaturgeführte Transporte“ gewährleisten, Bäcker und Caterer brauchen Kühlwagen für die punktgenaue Auslieferung empfindlicher Party-Produkte. Auch umgekehrt zieht das Geschäft an, denn wer kühlen kann, kann auch heizen: Immer mehr Partyservice-Betriebe entdecken den Nutzen der auch heizbaren Koffer für den Transport warmer Speisen.

Ein Kühlwagen aus der Kooperation Heifo/ Rahenbrock fährt heute sogar auf den Färöer-Inseln im Nordatlantik. Ein Fischhändler hat ihn gekauft. Wenn auf den Inseln im Hochsommer zehn Grad herrschen, würde der Fisch auf dem Transport schlecht.

– Von Heifo und Rahenbrock: Das 500. Kühlschrank-Auto aus Osnabrück | noz.de - Lesen Sie mehr auf: www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/576578/das-500-kuhlschrank-auto-aus-osnabruck-1

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