Klima- und Lüftungstechnik von HEIFO
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WÄRMERÜCKGEWINNUNG - REGENERATIVE ENERGIEN NUTZEN

Ziel der Wärmerückgewinnung ist die Minimierung des Primärenergieverbrauchs. Dabei stehen neben den energiewirtschaftlichen Bedürfnissen auch ökologische Forderungen im Vordergrund. Die Wärmerückgewinnung hat somit die Aufgabe, die Energiepotenziale der von den Herstellungsprozessen letztlich in die Umwelt entlassenen Energieströme, nachhaltig zu bewahren und zu erneuern. Damit hat die Wärmerückgewinnung die Eigenschaft einer regenerativen Energie.

Ab einem Luftvolumenstrom von 4.000 m3/h ist daher Wärmerückgewinnung gesetzlich vorgeschrieben.

Schema Wärmerückgewinnung
Wärmerückgewinnungsanlage von HEIFO
Dachinstallation einer Wärmerückgewinnung

KREUZSTROMWÄRMETAUSCHER

Darstellung eines Kreuzstromwärmetauscher

Der Kreuzstromwärmetauscher besteht aus mehreren neben­einander angeordneten Platten. Die Außenluft und Raumluft strömen jeweils durch eine Platte getrennt neben­ein­ander vorbei. Dabei gibt die Raumluft ihre Wärme über die Trennwand an die Außenluft ab und erwärmt diese somit. Durch die dadurch resultierende Abkühlung der Abluft (Raumluft) erhöht sich die relative Feuchte der Luft (die ab­solute Feuchte bleibt gleich) unter Umständen bis zum Tau­punkt. Dieses Tauwasser muss aus dem Gerät abgeführt werden.

Die Platten bestehen hauptsächlich aus gut wärmeleitfähigen Aluminium einige Hersteller setzen Keramik oder Kunststoff mit vergrößerter Tauscherfläche ein. Mittlerweile werden auch membranartige Materialien angeboten, bei denen auch ein Feuchteübertrag möglich ist.

Die Übertragungsleistung hängt von der wirksamen Tauscherfläche und der Anzahl der Stapel (Platten) ab. Durch den einfachen Aufbau sind beliebige Formen und Größen möglich. Kreuzstromwärmetauscher haben Rückgewinnungsgrade von bis zu 80 %.

ROTATIONSWÄRMETAUSCHER

Der Rotationswärmetauscher besteht aus einer wabenförmigen Struktur, die um eine Achse rotiert. Die im oberen Teil durch die Waben durchströmende warme Raumluft erwärmt das Speichermaterial, das meist aus Aluminium besteht. Durch die Rotation des Tauscherrades gelangt das erwärmte Speichermaterial in den Außenluftstrom, der die Wärme dann aufnimmt.

Die Wärmeauf- und -abnahme wird durch die Rotationsgeschwindigkeit bestimmt. Bei hohem Temperaturgefälle ist die Geschwindigkeit größer, bei niedrigen langsamer.

Durch Beschichtung der Waben oder Einsatz von bestimmten Materialien ist auch ein Feuchteübertrag möglich (Rückfeuchtezahl bis 70%).

Beim Rotationswärmetauscher findet die Wärmeübertragung, anders als beim Plattenwärmetauscher, ohne Systemtrennung der Luftarten statt. Das heißt, Stofflasten (Schadstoffe, Keime, usw.) der Abluft können über die Waben an die Zuluft übertragen werden. Deshalb ist bei diesen Geräten eine hochwertige Filterung an beiden Seiten geschuldet (Zu- und Abluft). Rotationswärmetauscher haben Rückgewinnungsgrade von bis zu 80 %.

KREISLAUFVERBUNDSYSTEM

Darstellung eines Kreislaufverbundes

Beim Kreislaufverbundsystem wird sowohl im warmen, als auch im kalten Luftvolumenstrom ein Register integriert. Die Register werden wasserseitig mit Rohrleitungen verbunden und mit einem Trägermedium (in der Regel Wasser/Glykolgemisch) gefüllt. Die warme Luft überträgt die Wärme an das Trägermedium, wobei eine Pumpe diese zum zweiten Register fördert und die Energie an die kalte Luft abgegeben wird. Mithilfe eines Mischventils kann die Leistung stufenlos geregelt werden. Außerdem lässt sich damit eine Vereisung am Register auf der warmen Luftseite vermeiden.

Der Vorteil dieses Systems besteht darin, dass die beiden Luftströme örtlich voneinander entfernt liegen können, da die Verbindung mit einem Rohrleitungssystem hergestellt wird.

Kreislaufverbundsysteme haben Rückgewinnungsgrade von bis zu 70 %.

Anwendungsbereiche:


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