Klima- und Lüftungstechnik von HEIFO
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NEUE GESETZLICHE VERPFLICHTUNG FÜR KÄLTE- BZW. KLIMAANLAGENBETREIBER

1. Dichtheitskontrolle

Die EG-VO 2037/2000 (ChemOzonSchichtV) und EG-VO 842/2006 (F-Gase-Verordnung) verpflichten Sie als Betreiber von ortsfesten Anlagen mit einer Füllmenge von mehr als 3 kg Kältemittel zu einer mindestens ein Mal im Jahr stattfindenden Dichtheitskontrolle. Dazu zählen alle gängigen Kältemittel. Das Intervall wird nach der Füllmenge bestimmt:

Prüfpflichtig sind

  • FCKW >3 kg R22 ; 1x in 12 Monaten
  • FCKW >30 kg R22 ; 1x in 6 Monaten
  • FCKW >300 kg R22 ; 1x in 3 Monaten
  • FKW, H-FKW >3 kg R134a,404a,407c und 410 A ; 1x in 12 Monaten  
  • FKW, H-FKW >30 kg R134a,404a,407c und 410 A ; 1x in 6 Monaten
  • FKW, H-FKW >300 kg R134a,404a,407c und 410 A ; 1x in 3 Monaten

 

Anfang November 2012 hat die Europäische Kommission den Entwurf einer neuen F-Gase- und Kältemittel-Verordnung veröffentlicht.

Auf Basis der Verordnung 2012/0305 EG, die die bisherige Verordnung 842/2006 EG ab Januar 2014 als erweiterte und verschärfte Fassung ablösen soll, müssen die in der Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik am meisten verwendeten Kältemittel künftig drastisch verringert werden.

Wir stehen Ihnen hier gerne in einem ersten Gespräch beratend zur Seite, um auf Sie zugeschnittene Lösungen zu erarbeiten.

Monteure von HEIFO für die Klima- und Lüftungstechnik

2. Energieeinsparungswärmegesetz EEWärmeG (EnEV 2013)

Bei jeglichen Neubauten ist seit Juni 2012 das EEWärmeG erneut verschärft worden. Die zum Betrieb benötigten thermischen Energien (Kälte und Wärme) müssen zu Mindestanteilen aus regenerativen Energien gedeckt werden. Dabei orientiert sich der Mindestanteil an die eingesetzte Technik und der Mindesteffizienz (Leistungs- und Arbeitszahlen) der regenerativen Energie.

In Ergänzung zu solchen „Primärmaßnahmen“ erlaubt das EEWärmeG zur Erfüllung der Forderung die Anrechnung von sogenannten „Ersatzmaßmahmen“. Dies sind zum Bespiel die Leistungen der Wärmerückgewinnung in einer RLT-Anlage, der Bezug von Fernwärme mit Anteilen regenerativer Energie, der Betrieb einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage sowie einer gesamtheitlichen Gebäudeausführung, bei der die Gebäudehülle und der Primärenergiebedarf um mindestens 15 % unter dem Anforderungsniveau der EnEV liegt. 

3. Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte (VDI 6022 Blatt 1)

RLT-Anlagen müssen so betrieben und instand gehalten werden, dass auch die hygienischen Anforderungen dauerhaft eingehalten werden. Insbesondere ist auf die Einhaltung folgender Anforderungen zu achten:

  • RLT-Anlagen müssen vom Betreiber regelmäßig auf Verschmutzungen überprüft und eventuell durch qualifizierte Fachleute (Personal mit Hygieneschulung nach VDI 6022 Kategorie A / B) gereinigt werden. Eine RLT-Anlage kann als sauber eingestuft werden, wenn luftberührende Flächen besenrein und Feuchtstrecken nicht nachweisbar sind. Hierzu sind regelmäßige technische Inspektionen und Wartungen sowie kurzfristige Hygienekontrollen durch Betriebspersonal (Eigenkontrolle) und zusätzliche Hygieneinspektionen durch Fachkundige durchzuführen.
  • Luftfilter müssen regelmäßig auf Verschmutzung und Durchfeuchtung kontrolliert und – unabhängig von aktueller Druckdifferenz und bisheriger Standzeit – bei auffälligen Verschmutzungen oder Leckagen ausgetauscht werden.
  • Bei der Luftbefeuchtung und Rückkühlwerken ist durch regelmäßige Hygienekontrollen und Reinigung sowie ggf. Desinfektion der wasserführenden und feuchten Anlagenteile ein hygienisch unbedenklicher Betrieb durch den Betreiber sicherzustellen.

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