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Immer cool unterwegs

Warum CoolTrans mit Mitsubishi kühlt und HEIFO die Emsländer Spedition begleitet.

Ein Sattelauflieger aus dem modernen Fuhrpark der internationalen Kühlgut-Spedition Cool Trans mit Sitz im emsländischen Twist ist täglich mit Frischfleisch unterwegs und rollt fast 5.000 km in der Woche. Das Besondere: Das Fahrzeug absolviert gerade einen einjährigen Testlauf, bei dem das neue Pegasus-Kühlaggregat der Marke MITSUBISHI auf Herz und Nieren geprüft wird. Cool-Trans-Geschäftsführer Robert Oevermann zieht eine positive Bilanz: „Nach rund 1.200 Stunden im Diesel- und etwa 155 Stunden im Elektrobetrieb können wir sagen, dass sich die Kühlanlage hervorragend bewährt hat. Beste Leistung bei weniger Verbrauch und gutes Handling haben Spedition, Fahrer und Auftraggeber gleichermaßen überzeugt.“ Gute Chancen für den Hersteller, einen neuen Kunden gewonnen zu haben. Oevermann bestätigt: „Unsere Gespräche mit den Partnern von Heifo gehen dahin, dass wir das Pegasus-Aggregat nach erfolgreicher Probezeit als Gebrauchtgerät übernehmen werden.“ Das hören Christian Meyer und Jens Patrick Patrias von der HEIFO Rüterbories GmbH gerne. Beide Vertreter des Osnabrücker Traditionsunternehmens – Patrias übernimmt gerade die Gebietsaufgaben von Vorgänger Meyer – wissen, dass ihre Überzeugungsarbeit nur unterstützend und beratend sein muss. Denn die besten Argumente für ihre Anschaffung liefert die Kühlanlage selbst.

Bereit für neue Aufgaben. Die im Jahre 2000 gegründete Spedition Cool Trans gehört zur Unternehmensgruppe Valoris und bedient deutschlandweit wie international Kunden der Nahrungsmittelwerke NWT Twist, der Birkholzer Fleischwaren GmbH in Twist, von Harzland Fleisch mit Sitz in Salzgitter und der Gelatinefabrik Econtis mit Produktionsstätten in Twist und Emmen. Allerdings will sich das profilierte Unternehmen auch für andere Marktsegmente öffnen und baut deshalb auf Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Angeboten werden Dienstleistungen rund um den Lebensmitteltransport aller Art im Komplett- oder Teilladungsbereich, vorrangig Transporte mit eigenen Kühlfahrzeugen, die mit effizienten Tiefkühlmaschinen und Rohrbahnen für Hängendfleischtransporte ausgerüstet sind. Darüber hinaus steht ein Kühlhaus mit einer Lagerfläche von rund 2.100 m²für die vorübergehende Einlagerung von Tiefkühlprodukten zur Verfügung. Für eine moderne Transport- und Logistikdienstleistung werden auch GPS-gestützte Telematik und Navigation eingesetzt. „Wir wissen jederzeit, wo sich unsere Fahrzeuge befinden, und wir können über Fernabfrage auch die Funktionen der Kühlaggregate kontrollieren“, verrät Oevermann. Dass Qualität bei Cool Trans zur Firmenphilosophie gehört, belegt auch die Tatsache, dass bereits im Jahre 2002 ein zertifiziertes Qualitäts- und Umweltmanagement eingeführt wurde und dass die Twister Kühlgut-Spedition seit August 2007 die hohen Anforderungen des International Food Standard Logistic erfüllt. Wichtig ist dem Speditions-Chef auch ein gut geschultes Personal. Deshalb werden neuerdings Berufskraftfahrer im eigenen Betrieb ausgebildet.

Der Fuhrpark von Cool Trans ist stetig gewachsen – von anfangs vier auf heute 35 Glieder- und Sattelzüge, die fast ausschließlich von Volvo-Maschinen angetrieben werden. Der Tatsache, dass die „coole“ Flotte regelmäßig erneuert und dem aktuellen Stand der Technik angepasst wird – das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liegt unter drei Jahren –, ist es auch zu verdanken, dass sich die Speditionsleitung für den Testlauf mit der MITSUBISHI-Kühlmaschine Pegasus TFV 2000 D bereit erklärt hat. Geschäftsführer Robert Oevermann: „Zum einen sorgt ein neuer Anbieter am deutschen Markt für mehr Wettbewerb, also auch für bessere Qualität. Wenn Preis, Leistung sowie der Service stimmen, greifen wir gerne zu. Schließlich müssen wir heute mehr denn je kühl kalkulieren. Und gerade bei uns, im Lebensmitteltransport, ist es sehr wichtig, neben dem zuverlässigen Produkt auch einen direkten Draht zu einem kompetenten Partner zu haben.“

Pegasus kühlt im Fluge.

Als Generalimporteur für MITSUBISHI  seit 1998 konnte HEIFO Rüterbories die offizielle Markteinführung des Sattelaufliegergerätes Pegasus in Europa im Mai dieses Jahres unterstützen. Nach zwei Jahren dauernden Probeläufen in Japan wurden sechs Kühlanlagen auch bei europäischen Kunden getestet – eine davon bei der Spedition Cool Trans in Twist. „Mittlerweile haben einige Lebensmittelketten, namhafte Aufbauhersteller und Vermietgesellschaften die neue Pegasus bestellt“, so Christian Meyer von HEIFO. „Die Hälfte der ersten 100 Geräte, die uns aus Japan geschickt wurden, ist bereits verkauft.“ Doch was kann Pegasus TFV 2000 D? Mit 19.060 Watt bei 0°C und 9.770 Watt bei –20°C überbietet die Pegasus die Leistungsdaten vergleichbarer Aggregate des Wettbewerbs nicht unerheblich, natürlich mit ATP-Zertifikat. Dies verspricht kurze Abkühlzeiten und damit ein schnelles Abschalten des Gerätes. Somit eine rapide Senkung der Energie- und Folgekosten, was dem Nutzer bares Geld spart. Das elektronische Expansionsventil gewährleistet eine extrem genaue Temperaturregelung und ermöglicht auch das Kühlen ausschließlich im Frischebereich. Ein weiteres Highlight ist die „Pretrip-Funktion“. Das ist ein Selbst-Diagnoseprogramm, welches alle Funktionen der Anlage in 24 Schritten überprüft und einen entsprechenden Statusbericht erstellt. Darüber hinaus gibt es noch den „Pump-Down-Modus“. Materialschonend wird vor dem Abschalten des Gerätes das Kältemittel aus der Niederdruckseite des Systems gepumpt. Dies erhöht die Lebensdauer ebenso wie der „Sleep-Modus“, der für ein zwischenzeitliches Starten des Motors sorgt, wenn die Anlage für einige Tage nicht genutzt wird. Optional kann die Pegasus auch mit einer Temperatur-Fernüberwachung mit verschiedenen Ausbaustufen geordert werden.

Bei der Auswahl des Motors
griff man auf die Erfahrung des bekannten Herstellers Yanmar zurück. Die anderen Hauptkomponenten konnten zum großen Teil aus dem Seecontainerbereich – in dem MITSUBISHI bereits seit vielen Jahren zu den Marktführern gehört – adaptiert werden. Alle Komponenten wurden gemäß den hohen Ansprüchen an Geräusch- und Emissionswerten den Maßstäben von MITSUBISHI beziehungsweise den strengen kalifornischen Richtlinien angepasst. „Dass die Kundschaft auf einen weiteren Anbieter in diesem Sektor gewartet hat, ist wohl kein Geheimnis“, betont Jens Patrick Patrias. „Somit sind die Voraussetzungen für HEIFO sehr positiv. Schließlich hat man die anderen MITSUBISHI -Produkte über die letzten Jahre auch erfolgreich etabliert, sie sind daher vom Markt nicht mehr wegzudenken.“ Großen Wert legen MITSUBISHI und HEIFO auf den Service. Den Kunden steht an 365 Tagen eine europaweite 24-h-Coolline zur Verfügung.